Bewegungsstiftung fördert Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung

Das von einem kleinen Kreis engagierter Humanistinnen und Humanisten vor vier Jahren angestoßene Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung wird in diesem Jahr von der Bewegungsstiftung unterstützt.

Das ist eine sehr gute Nachricht – weil dringend nötig, da das Bündnis bisher über – fast – keine finanziellen Mittel verfügte. Die Bewegungsstiftung fördert anders als viele Stiftungen nicht charity, sondern change – und dafür steht das Bündnis ganz klar.

Zeitgleich mit dieser sehr schönen Nachricht, die beim Bündnistreffen am vergangenen Montag bekannt gegeben wurde, ist die neue Website des Bündnisses online gegangen: hell und bunt, responsive und somit auch für Smartphones tauglich. Die Überarbeitung war dringend nötig, denn die alte Site ist optisch und technisch überholt gewesen. Den Relaunch hatte ich mir zum Jahresbeginn auf die Liste der guten Vorsätze für 2016 (n. chr. Z.) geschrieben und ich freue mich, dieses Vorhaben jetzt schon erfüllt zu sehen – unterstützend beraten von Anna Livia Mattes, die derzeit für Terre des Femmes arbeitet und seit letztem Jahr im Koordinierungskreis des Bündnisses einen Teil der Verantwortung trägt.

Wenn Dir gefällt, wie wir unsere Freizeit füllen, dann würden wir uns freuen, wenn Du dem Bündnis ebenfalls etwas in den Hut wirfst – jeder Euro verbreitet große Freude unter den ehrenamtlichen Aktivistinnen und Aktivsten und ist ein wertvolles Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz. Denn trotz der schönen Entwicklung des Bündnisses in den vergangenen Jahren sind bisher weder die selbsternannten „Lebensschützer“ auf der Straße noch die Vertreter der katholischen Kirche in den Parlamenten weniger geworden. Es gibt also viele gute Gründe, wachsam zu bleiben und sich dafür einzusetzen, dass humanistische Netzwerke weiter wachsen können.

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